Briefkopf

Die Tiersegnung auf dem Stephansplatz orientiert sich am Gedenken des hl. Franz von Assisi, dem die Wertschätzung der Schöpfung und der achtsame Umgang mit den Mitgeschöpfen ein besonderes Anliegen war.

Die Segnung wird um 17 Uhr mit Bläsermusik eröffnet, nach einer Lesung und einer Ansprache von Dompfarrer Toni Faber werden alle Tiere, anwesende und „im Herzen mitgetragene“, gesegnet. Für (Fiaker-) Pferde, Esel, Ziegen u. ä. wird hartes Brot gesegnet und diesen Tieren dann als Futter gereicht.

Im Anschluss an die allgemeine Segnung besteht die Möglichkeit, den Segen auch einzeln zu empfangen, Toni Faber und andere Geistliche werden dazu durch die Reihen gehen.

Für Tiere, die im Hinblick auf das rege Treiben in der City nicht auf den Stephansplatz gebracht werden sollten (Kaninchen, Hamster, Mäuse usw., schreckhafte Hunde und Katzen) kann der Tiersegen auch „mitgenommen“ werden, selbstverständlich auch von Kindern. Dazu kann ein Foto des Tieres oder ein Gegenstand, der mit ihm verbunden ist, mitgebracht werden.

Der Termin liegt auch gut in einer Jahreszeit, in der die Menschen für die Vorgänge in der Natur sensibilisiert sind (z. B. Erntedank, Herbstwanderung).

In der liturgischen Feier der Tiersegnung wird die Dankbarkeit für die Schönheit der Schöpfung und die Bitte um deren Bewahrung zum Ausdruck gebracht, universal wie individuell.

Im umfassenden Blick auf das Ganze - Verantwortung und Nutzung - formuliert das Segensgebet die Bitte um den „Schutz der Tiere vor allen Gefahren, damit der Nutzen und die Freude, die sie uns bereiten, uns zum Zeichen von Gottes Großzügigkeit und Liebe werden.“

 

 

Heiliger Franziskus, bitte für uns!

Tiersegnung

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